■ Netzwerk-Diagnose

Deine IP-Adresse

Echtzeit-Analyse deiner Internetverbindung

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Häufig gestellte Fragen

Was ist meine IP-Adresse?

Deine IP-Adresse (Internet Protocol Address) ist eine eindeutige numerische Kennung, die deinem Gerät beim Verbinden mit dem Internet zugewiesen wird. Sie funktioniert ähnlich wie eine Postadresse – sie ermöglicht anderen Geräten im Internet, Datenpakete gezielt an dich zu senden. Jedes Gerät im Internet benötigt eine IP-Adresse um kommunizieren zu können. Deine aktuelle IP-Adresse wird dir ganz oben auf dieser Seite automatisch angezeigt.

Was ist der Unterschied zwischen IPv4 und IPv6?

IPv4 ist das ältere und noch weit verbreitete Format, z.B. 144.208.193.100. Es besteht aus vier Zahlenblöcken (0–255) und ermöglicht rund 4,3 Milliarden eindeutige Adressen – zu wenig für die wachsende Zahl an Geräten weltweit.

IPv6 ist der modernere Nachfolger, z.B. 2001:db8::1. Es bietet mit 128 Bit praktisch unbegrenzte Adressen (340 Sextillionen) und ist für die Zukunft des Internets ausgelegt. Viele Anbieter – darunter Telematica – unterstützen bereits beide Protokolle gleichzeitig (Dual Stack).

Was ist eine ASN?

Eine ASN (Autonomous System Number) ist eine eindeutige Nummer, die einem Netzwerkbetreiber – wie einem Internet Service Provider (ISP) – zugewiesen wird. Sie identifiziert ein sogenanntes „Autonomes System": ein Netzwerk oder eine Gruppe von Netzwerken unter gemeinsamer Verwaltung, das eine einheitliche Routing-Policy gegenüber dem Internet hat.

Die ASN von Telematica ist beispielsweise AS47692. Über die ASN lässt sich nachvollziehen, welchem Anbieter eine IP-Adresse gehört und über welche Netzwege der Datenverkehr geleitet wird.

Was ist ein Reverse DNS?

Der Reverse DNS (rDNS) ist das Gegenteil einer normalen DNS-Abfrage: Statt einen Hostnamen in eine IP-Adresse aufzulösen, wird hier eine IP-Adresse einem Hostnamen zugeordnet. Das Ergebnis wird auch PTR-Record genannt.

Ein typischer Reverse DNS könnte z.B. so aussehen: static-144-208-193-100.dsl.telematica.at. Reverse DNS wird häufig von Mail-Servern zur Spam-Erkennung verwendet sowie von Netzwerkadministratoren zur Diagnose und Fehlersuche.

Wie genau ist der Speedtest?

Der Telematica Speedtest misst Download, Upload und Ping direkt über unsere Server. Er verwendet mehrere parallele Verbindungen mit einem Warmup-Durchlauf, um TCP-Slow-Start-Effekte zu minimieren und möglichst realistische Messwerte zu liefern.

Die Ergebnisse entsprechen der tatsächlichen Verbindungsqualität zwischen deinem Gerät und dem Telematica-Netzwerk. Abweichungen zu anderen Speedtest-Diensten können durch unterschiedliche Serverstandorte, Messverfahren oder den Weg des Datenverkehrs entstehen.

Werden meine Daten gespeichert?

Nein. Diese Seite speichert keine persönlichen Daten. Deine IP-Adresse wird nur clientseitig im Browser angezeigt und nicht in einer Datenbank gespeichert. Die GeoIP-Abfragen laufen über externe Dienste ohne Logging auf unserer Seite. Der Speedtest läuft ausschließlich zur Messung – die Ergebnisse werden nicht gespeichert oder weitergegeben.

Was ist eine dynamische IP-Adresse?

Eine dynamische IP-Adresse wird dir von deinem Internet-Anbieter bei jeder neuen Verbindung automatisch neu zugewiesen. Das bedeutet: Nach einem Router-Neustart oder nach einem bestimmten Zeitintervall erhältst du möglicherweise eine andere IP-Adresse als zuvor.

Dynamische IPs sind der Standard bei privaten Internetanschlüssen – sie sind günstiger zu verwalten, da ein Anbieter einen kleineren Adresspool auf viele Kunden verteilen kann. Für normale Nutzung (Surfen, Streaming, Gaming) macht es keinen Unterschied ob du eine dynamische oder statische IP hast.

Was ist eine statische IP-Adresse?

Eine statische IP-Adresse bleibt dauerhaft gleich – sie ändert sich nicht beim Router-Neustart oder nach einer bestimmten Zeit. Sie wird typischerweise als kostenpflichtiges Zusatzfeature für Geschäftskunden oder technisch anspruchsvolle Nutzer angeboten.

Statische IPs werden benötigt wenn du einen eigenen Server (Webserver, VPN, NAS) betreibst, der unter einer fixen Adresse erreichbar sein muss, oder wenn dein Arbeitgeber den Zugang zu internen Systemen auf bestimmte IPs beschränkt.

Was ist ein geroutetes Netz?

Bei einem gerouteten Netz erhältst du vom Anbieter eine öffentliche IP-Adresse, die direkt aus dem Internet erreichbar ist. Dein Router bekommt diese öffentliche IP direkt zugewiesen – eingehende Verbindungen können so dein Netzwerk direkt erreichen (sofern keine Firewall blockiert).

Das Gegenteil ist NAT (Network Address Translation): Dort teilen sich mehrere Kunden eine öffentliche IP, und dein Router bekommt nur eine private Adresse. Geroutete Netze sind ideal für Server, VPN-Betrieb und alle Anwendungen die eingehende Verbindungen benötigen.

Was ist CGNAT?

CGNAT (Carrier-Grade NAT) ist eine Technik, bei der ein Internetanbieter viele Kunden hinter einer einzigen öffentlichen IP-Adresse bündelt – ähnlich wie dein Heimrouter mehrere Geräte hinter einer IP versteckt, aber eine Stufe höher beim Anbieter selbst.

CGNAT entstand als Übergangslösung wegen der Knappheit von IPv4-Adressen. Der Nachteil: Eingehende Verbindungen (z.B. für Server, VPN, Online-Gaming mit Portweiterleitung) funktionieren nicht oder nur eingeschränkt. An einer CGNAT-IP erkennst du, dass deine IP im Bereich 100.64.0.0/10 liegt oder dass deine öffentliche IP sich von der IP unterscheidet die du auf dieser Seite siehst.

Was sind Subnetze bei IPv6?

Bei IPv6 bekommt ein Haushalts-Anschluss typischerweise kein einzelnes Gerät eine IP zugewiesen, sondern ein ganzes Subnetz – meist ein /56 oder /48 Präfix. Das bedeutet, du hast Milliarden von IP-Adressen für dein eigenes Heimnetzwerk zur Verfügung.

Ein IPv6-Subnetz funktioniert so: Der Anbieter gibt dir z.B. 2001:db8:1234::/56. Die ersten 56 Bit sind dein Netzwerkanteil, die restlichen 72 Bit kannst du frei für Geräte und weitere Unternetzwerke vergeben. In der Praxis bedeutet das: Jedes Gerät in deinem Netzwerk kann eine eigene, weltweit eindeutige öffentliche IPv6-Adresse haben – kein NAT mehr nötig.

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